Jerry und Molly und Sam
"Es wird alles wieder gut. Ich verspreche es dir", sagte er.
"Mach dir keine Sorgen", sagte er. Ich verspreche dir, alles
wird wieder gut. Ich such den Hund, und dann wird alles
wieder gut", sagte er.
Er stuermte aus dem Haus, duckte sich hinter den Bueschen,
als er siene Kinder kommen hoerte. Das Maedchen weinte
und rief "Suzy, Suzy"; der Junge sagte, vielleicht sei sie von
einem Zug ueberfahren worden. Als sie am Haus waren, lief
er zum Auto.
Er regte sich an jeder Ampel auf, an der er warten musste,
und ihn erbitterte die Zeit, die er verlor, als er zum Tanken
anhielt. Die Sonne stand tief und gross und unmittelbar ueber der
Kette gedrungener Huegel am Ende des Tals. Im
guenstigsten Fall blieb ihm noch eine Stunde Tageslicht.
Er sah sien ganzes Leben von hier an als Scherbenhaufen
vor sich. Selbst wenn er noch wieter fuenfzig Jahre lebte,
was kaum anzunehmen war - er wusste, er wuerde nie dar-
ueber hinwegkommen , dass er den Hund ausgesetzt hatte. Er wusste, dass er erledigt war, falls er den Hund nicht fand.
Ein Mann der einen kleinen Hund verstiess, war einen Dreck
wert. So ein Mann war zu allem faehig, wuerde vor nichts
haltmachen.
Er kruemmte sich auf seinem Sitz, er starrte in das geschwol-
lene Gesicht der langsam tiefer ind den Huegeln versinkenden Sonne. Er wusste das er das rechte Mass fuer die Situation verloren hatte, aber er konnte nichts daran aendern. Er
wusste, dass er den Hund irgendwie wieder herbeischaffen
musste, so wie er am Abend zuvor gewusst hatte, dass er ihn
loswerden musste.
"Derjenige, der hier verrueckt wird, bin ich", sagte er, und dann nickte er zur Bekraeftigung.
(Ramond Carver - Wuerdest du bitte endlich still sein, bitte)
"Mach dir keine Sorgen", sagte er. Ich verspreche dir, alles
wird wieder gut. Ich such den Hund, und dann wird alles
wieder gut", sagte er.
Er stuermte aus dem Haus, duckte sich hinter den Bueschen,
als er siene Kinder kommen hoerte. Das Maedchen weinte
und rief "Suzy, Suzy"; der Junge sagte, vielleicht sei sie von
einem Zug ueberfahren worden. Als sie am Haus waren, lief
er zum Auto.
Er regte sich an jeder Ampel auf, an der er warten musste,
und ihn erbitterte die Zeit, die er verlor, als er zum Tanken
anhielt. Die Sonne stand tief und gross und unmittelbar ueber der
Kette gedrungener Huegel am Ende des Tals. Im
guenstigsten Fall blieb ihm noch eine Stunde Tageslicht.
Er sah sien ganzes Leben von hier an als Scherbenhaufen
vor sich. Selbst wenn er noch wieter fuenfzig Jahre lebte,
was kaum anzunehmen war - er wusste, er wuerde nie dar-
ueber hinwegkommen , dass er den Hund ausgesetzt hatte. Er wusste, dass er erledigt war, falls er den Hund nicht fand.
Ein Mann der einen kleinen Hund verstiess, war einen Dreck
wert. So ein Mann war zu allem faehig, wuerde vor nichts
haltmachen.
Er kruemmte sich auf seinem Sitz, er starrte in das geschwol-
lene Gesicht der langsam tiefer ind den Huegeln versinkenden Sonne. Er wusste das er das rechte Mass fuer die Situation verloren hatte, aber er konnte nichts daran aendern. Er
wusste, dass er den Hund irgendwie wieder herbeischaffen
musste, so wie er am Abend zuvor gewusst hatte, dass er ihn
loswerden musste.
"Derjenige, der hier verrueckt wird, bin ich", sagte er, und dann nickte er zur Bekraeftigung.
(Ramond Carver - Wuerdest du bitte endlich still sein, bitte)
emotion mit schmerz und ohne - 20. Dez, 20:18













